• 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Hier finden Sie alle News und Beiträge der letzten Jahre...

Stiftung zeichnet zwei Unterroter Trainer aus

Pressebericht aus der Rundschau Gaildorf vom 04.11.2015

 

Training in den Herbstferien

 

 

 

 

 

 

 

Premiere in Gaildorf

Pressebericht aus der Rundschau Gaildorf vom 21.10.2015

Offene Landesmeisterschaft: Masterklasse und Menschen mit Behinderung

Am 24.10.2015 findet  in Gaildorf eine Landesmeisterschaft für die Masterklasse (Jukuren Ü30, Ü40, Ü50, Ü60) in den Disziplinen Kumite (Freikampf) und Kata (Form) statt.

Zum ersten mal in Baden Württemberg gibt es auch eine Landesmeisterschaft für Menschen mit Behinderung in Gaildorf. Unter diese Rubrik fallen Personen die Prothesen tragen , leicht geistig und sehbehinderte Personen sowie Rollstuhlfahrer.

Der Wettkampf für Menschen mit Behinderung ist seit Jahren schon ein fester Bestandteil bei den Deutschen Meisterschaften und findet immer mehr Zulauf. Auch im Unterroter Dojo arbeitet man schon länger an einem Konzept, um Karate für Menschen mit Behinderung anzubieten.

 

Beginn ist um 11.00 Uhr in der Großsporthalle in Gaildorf.  Der Eintritt ist frei. Ausrichter ist das Karate Dojo der SpVgg Unterrot.

 

Im Karate-Sport für Menschen mit Behinderung hat sich in der letzten Zeit eine Entwicklung vollzogen, die positive Auswirkungen auf die Steigerung der Leistungsfähigkeit für behinderte Menschen und auf ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft hat.
 

DIE KAMPFKUNST KARATE PASST SICH DEN MENSCHEN AN

Die Vorteile von Karate für behinderte Menschen

Je nach Behinderung sind die Betroffenen oft beweglich eingeschränkt. Karate bietet diesen Menschen den optimalen Ausgleich. Zusätzlich werden Koordination, Konzentration und Beweglichkeit geschult. Das gemeinsame Training macht nicht nur Spaß, sondern es fördert auch gleichzeitig die soziale Kompetenz der Gruppe. Mit Fairness und Teamgeist trainieren Menschen mit Behinderung mit den Karatekas ohne Handicap und profitieren voneinander. Denn den Leistungen der benachteiligten Menschen kann jeder Karateka nur mit Respekt begegnen. Was gedankenlos einfach dem Lehrer nachgeahmt werden kann, wird manchmal für Trainingspartner mit Handicap zur großen Herausforderung. Doch wer Schwierigkeiten mit Erfolg meistert, der wird selbstbewusster und stärker.

Das Gesellschaftliche Ziel – Integration behinderter Menschen

Die Chance, die eine Teilhabe behinderter Menschen bei Karate mit sich bringt, liegt auf der Hand. Durch mehr Selbstvertrauen findet auch ein selbstverständliches Mitwirken an normalen Alltagsaktivitäten statt. Das verbessert die Lebensqualität und das Vertrauen in die eigene Kompetenz. Der Effekt: Durch das verstärkte Teilnehmen im Beruf und Sport werden gegenseitige Ängste und Vorurteile abgebaut. Die Philosophie des Karate Do fördert diese Aspekte, denn in den Regeln des Gichin Funakoshi heißt es: Karate beginnt mit Respekt und endet mit Höflichkeit.

Karate Training mit behinderten Menschen – Begegnungen, die berühren

In einem Interview auf dem Kata-Spezial des DJKB erzählt der Sensei Julia Chees von zwei jungen Frauen. Eine fragte ihn, ob ihre Freundin am Training teilnehmen durfte. Julian erklärte sofort, dass das natürlich geht. Er wusste, dass sie blind ist. Ohne Sehkraft hat diese Frau es zum blauen Gürtel geschafft und nimmt ganz normal am Training teil. Für Menschen ohne Handicap ist das unvorstellbar. Wie kann jemand die Bewegungen des Lehrers nachahmen, der nicht sieht? Das Besondere an Karate ist: Im Glauben an diese Kampfkunst ist nichts unmöglich. Es kommt immer auf den Geist und den Willen des einzelnen Karatekas an.

Die Verbindung des Körpers mit dem Geist bei Karate

Durch intensives Karate Training erreicht man eine Einheit des Körpers mit dem Geist. Dadurch entsteht eine spirituelle Kraft, die Grenzen überwindet. Dabei findet jeder seinen Weg mit Unsicherheiten, Selbstzweifeln und körperlichen Handicaps besser zurecht zu kommen. Ein starker Geist kann körperliche Behinderung ausgleichen und das Training für bessere Technik und ein leeren Geist unterstützt wiederum alle Körperfunktionen, Gesundheit und die Beweglichkeit bis ins hohe Alter. Darum ist Karate für jeden zu empfehlen.

 

Wer sich schon einen Eindruck von den außergewöhlichen Leistungen von behinderten Menschen im Karate ansehen möchte hier zwei Video dazu:

DKV Deutsche Meisterschaft für Menschen mit Behinderungen ERFURT 2012

Wheelchair martial arts (self defence)

 

Karate als paralympische Sportart anerkannt

03.07.2015

Die Kampfsportart Karate ist die 30. paralympische Sportart. Eine entsprechende Anerkennung hat das Exekutivkomitee des International Paralympic Committee (IPC) jetzt ausgesprochen.

Im November wird die Aufnahme des Weltverbandes World Karate Federation offiziell vollzogen werden. Als paralympische Programmsportart kann Karate dann ab den noch nicht vergebenen Spielen 2024 - möglicherweise in Hamburg - debütieren. Dem Deutschen Karate Verband e.V. (DKV) kommt bei der Anerkennung eine entscheidende Rolle zu.

„Wir sind stolz über diese Auszeichnung und sehen uns in unserer Arbeit bestätigt“, sagt DKVPräsident Wolfgang Weigert, der zugleich im Exekutivkomitee der WKF für die Beziehungen zu IOC und IPC zuständig ist. „Das ist ein Meilenstein und zugleich ein Schub für die Olympia-Bewerbung des Karatesports“, sagt Weigert. Erst kürzlich hatte das Organisationsteam für Tokio 2020 Karate mit weiteren Sportarten auf eine Shortlist für seine IOC-Vorschläge genommen. Ende September wird dem IOC eine endgültige Auswahl unterbreitet. „Mit der IPC-Anerkennung rückt unser Traum damit näher“, glaubt Weigert. Auch die WKF-Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Stefanie Nagl - zugleich DKV-Referentin für dieses Ressort - ist hoch erfreut über die Entscheidung des IPC. „Damit wird deutlich, dass Behinderte in jeder Sportart Erfolge haben können und auch Karate für jeden Menschen geeignet ist“, betont sie.

Die Geschichte von Behindertenkarate als Wettkampfsport hat vor neun Jahren in Bayern begonnen, damals starteten die ersten Bavarian Open mit den Disziplinen, die heute für Sehbehinderte/Blinde, mehrfach geistig Behinderte und Rollstuhlfahrer ausgetragen werden. Einige Jahre später gab es die erste DM, bei der 21. Karate-WM 2012 in Paris folgte ein Demo-Wettbewerb. „Dass sich Karate im Leistungsbereich und Karate im Behindertensport ergänzen, haben wir dann bei der ersten offiziellen Weltmeisterschaft 2014 in Bremen gesehen“, sagt Weigert. Die Wettkämpfe, bei denen Deutschland zwei Gold-, eine Silber- und zwei Bronze-Medaillen gewonnen hat, waren in die 22. WM der Leistungsklasse integriert. „Hier hat das Publikum die Sportler ebenso begeistert angefeuert und gefeiert wie später unsere Weltmeisterinnen der Leistungsklasse“, so Weigert. Das habe die anwesenden Gäste aus den verschiedenen Sportgremien nachhaltig überzeugt, ist er sicher.

Leider mussten wir die traurige Nachricht entgegennehmen, dass unser Vereinskamerad und Freund Peter Hattler diese Woche nach langer und schwerer Krankheit im Alter von 61 Jahren gestorben ist.

Es ist uns ein großes Bedürfnis, seiner Frau Iris auch auf diesem Wege unser tief empfundenes Beileid und unsere aufrichtige Anteilnahme auszusprechen.

Peter war ein außergewöhnlicher Mensch, der unseren Verein durch seine freundliche Art, Hilfsbereitschaft und seine unbedingte Willenskraft und Ausdauer sehr bereichert hat.

Das Bild zeigt Peter Hattler zusammen mit Hans Deiniger bei der Überreichung des 1. Dan im Dezember 2014.

Der Karate-Nachwuchs läutet die Sommerferien ein

Pressebericht aus der Rundschau Gaildorf vom 29.07.2015

Kurzweilige Wanderung der Karateka

Pressebericht aus der Rundschau Gaildorf vom 24.07.2015

60 Karateka zeigen ihr Können

Pressebericht aus der Rundschau Gaildorf vom 27.06.2015

Gegnerin von der Matte gefegt

Pressebericht aus der Rundschau Gaildorf vom 29.10.2015

Cheyenne ist Zweite

Pressebericht aus der Rundschau Gaildorf vom 24.10.2015

Mein Verein: Karate - seine Leidenschaft

Pressebericht aus der Rundschau Gaildorf vom 28.09.2015

Karate zum Schnuppern

Pressebericht aus der Rundschau Gaildorf vom 23.09.2015

Gut vorbereitet - sicher bestanden

Pressebericht aus der Rundschau Gaildorf vom 05.08.2015

Zwei Titel gehen nach Unterrot

Pressebericht aus der Rundschau Gaildorf vom 29.07.2015

2. Dan für Torsten Hoßbach

Unser Trainer Torsten Hoßbach hat mit hervorragenden Leistungen seine Prüfung zum 2. Dan bestanden. Wir gratulieren!

Training in den Sommerferien 2015